Aufbau der Gitarre
Bevor du losspielst, lohnt sich ein kurzer Blick auf dein neues Instrument. Du musst nicht jedes Detail auswendig können — aber ein paar Begriffe tauchen immer wieder auf.
Die drei Hauptteile
- Korpus (Body): der große Klangkörper. Bei deiner Westerngitarre (Stahlsaiten) ist er aus Holz und hat ein Schallloch, aus dem der Ton kommt.
- Hals (Neck): der lange, schmale Teil, auf dem du greifst. Darauf liegt das Griffbrett mit den Bünden.
- Kopf (Headstock): ganz oben, mit den Stimmwirbeln (Mechaniken) zum Stimmen.
Wichtige Detailbegriffe
| Teil | Was es ist |
|---|---|
| Bünde | Die Metallstäbchen quer über dem Griffbrett. Der Abschnitt zwischen zwei Stäbchen ist „ein Bund”. |
| Sattel | Die gekerbte Leiste am Übergang Hals → Kopf. Hier laufen die Saiten über den „Bund 0”. |
| Steg (Bridge) | Auf dem Korpus, hält die Saiten unten fest. |
| Stimmwirbel | Zum Spannen/Lockern der Saiten – damit stimmst du. |
Die sechs Saiten und ihre Namen
Die Saiten haben feste Namen. Von der dicksten (oben, näher zu deinem Kopf, wenn du spielst) zur dünnsten:
E – A – D – G – H – e
dick ──────────────────► dünn
(6) (5) (4) (3) (2) (1)
- Die dickste Saite ist das tiefe E, die dünnste das hohe e.
- Achtung: Im Englischen heißt die H-Saite B. In Tabs und Apps aus dem Netz
siehst du also oft
E A D G B e. Gemeint ist dasselbe.
Merksatz zum Behalten: „Ein Anfänger Der Gitarre Hat’s erfasst.”
Die Saitennummern (1–6) brauchst du gleich beim Lesen von Tabs und Akkorddiagrammen wieder.
Was du dir merken solltest
- Korpus, Hals, Kopf – grobe Orientierung reicht.
- Ein „Bund” ist der Bereich zwischen zwei Metallstäbchen.
- Die Saiten heißen E A D G H e (dick → dünn), englisch mit B statt H.