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Die ersten Akkorde

⏱ 15 min

Jetzt wird’s konkret. Mit einer Handvoll offener Akkorde kannst du schon Hunderte Songs begleiten. Lern sie in dieser Reihenfolge – sie ist bewusst von leicht nach etwas schwerer sortiert.

So liest du die Bilder: senkrecht = Saiten (links dick E, rechts dünn e), ✕ = nicht anschlagen, ○ = leer anschlagen, Zahl im Punkt = Finger (1 Zeige … 4 klein). Siehe auch Diagramme lesen.

Die leichten zwei: Em und Am

Der einfachste Akkord überhaupt – nur zwei Finger:

23
Em
231
Am

Em (E-Moll): Mittelfinger und Ringfinger in den 2. Bund auf A- und D-Saite. Alle sechs Saiten klingen.

Am (A-Moll): fast dasselbe, plus Zeigefinger im 1. Bund der H-Saite. Die dicke E-Saite (✕) lässt du weg.

Weil Em und Am sich so ähnlich sind, ist der Wechsel dazwischen ein perfekter erster Übungswechsel.

D-Dur

132
D

Die drei Finger bilden ein kleines Dreieck. Nur die vier dünnen Saiten anschlagen (die zwei dicken haben ✕).

Die Klassiker: G und C

213
G
321
C

G-Dur klingt voll und offen – alle sechs Saiten. Der kleine Finger im 3. Bund der hohen e-Saite braucht am Anfang etwas Übung.

C-Dur ist der Türöffner für unzählige Lieder. Der Ringfinger im 3. Bund der A-Saite ist der „Anker”.

Und noch E und A

231
E
123
A

E-Dur klingt kraftvoll (alle Saiten). A-Dur hat drei Finger nebeneinander im 2. Bund – eng, aber machbar.

Die häufigsten Begleitakkorde (7er)

Diese „Dominantseptakkorde” tauchen in vielen Songs auf und sind oft leichter:

321
G7
213
D7
21
E7
23
A7

Tipps zum Üben

Wenn dir einzelne Akkorde schon gelingen, geht’s an die Wechsel – dazu die Praxis-Übung Akkordwechsel trainieren.

Später: Barré-Akkorde

Irgendwann kommt F-Dur. Hier drückt der Zeigefinger alle Saiten im 1. Bund (Barré). Das braucht Kraft und Übung – kein Grund zur Panik, wenn’s am Anfang nicht klingt:

134211
F

Ein leichterer Einstieg ist Fmaj7 (kein Barré nötig):

321
Fmaj7